Anstehende und aktuelle Projekte

Hier kannst Du unsere aktuellen Projekte einsehen. Wenn Du Dich einbringen willst, schreibe uns eine E-Mail oder WhatsApp!

Buchpremiere als Heimspiel

Literatur, Bildende Kunst und Musik bietet in diesem Frühjahr ein Abendprogramm der AG Kultur Gonterskirchen. Der einheimische Autor Seep Jakobs wird sein neues Werk „Die Abschiedsfeier‟ vorstellen. Die Buchgestalterin Bärbel Busch aus Schwollen (Hunsrück) zeigt dazu die Reihe farbiger Aquarelle, mit der sie die Erzählung illustriert hat.

Unfreiwilliger Held des literarischen Geschehens ist ein Behördenmann, der am letzten Tag seines Berufslebens in phantastischer Weise aus der Spur gerät. Statt als Ruheständler auf dem eigenen Sofa landet er inmitten eines abgeschiedenen Museumsdorfs, wo eine herrische Direktorin ihm eine neue Aufgabe zuweist: Am Pult des historischen Schulhauses soll er im Stil von Anno dazumal eine Versuchsklasse unterrichten. Das wundert ihn zwar sehr, doch geübt im Befolgen von Weisungen nimmt er den Auftrag an.

Auszüge aus der ernsthaft-komischen Abenteuergeschichte wird Jakobs an dem Abend vortragen. 

Dorf von Welt

AG Kultur Gonterskirchen bekennt sich zu Ortsverbundenheit, Weltoffenheit und Vielfalt

Am 5. März trafen sich einige Aktive der AG, um Schmähaufkleber auf unseren Willkommensschildern, die jeweils an den Ortseinhängen aufgestellt sind, zu entfernen.

Außerdem hat die AG in ihrer letzten Sitzung beschlossen, dem Bündnis "Laubach steht auf!" beizutreten und damit explizit den Leitgedanken der "Laubacher Erklärung" zuzustimmen.

Man wusste sich bei dieser Reinigungsaktion in guter Gesellschaft: Denn in Gonterskirchen gibt es genügend Einheimische, die bereit sind, die Hinterlassenschaften einer Geisteshaltung zu tilgen, die untrennbar mit der barbarischsten (und übrigens auch verlustreichsten) Epoche der deutschen Geschichte verbunden ist.

Bild links:
Tatortreiniger in Aktion: Mitglieder der AG reinigen ein Willkommensschild der Stadt. Von links nach rechts: Seep Jakobs, Jutta Gottwals, Hans-Georg Teubner-Damster, Walter Bauer, Susanne Heun. Foto: Raimund Seip

Schlagzeug- und Instrumententreff

Mit Beginn des Jahres 2026 soll im evangelischen Gemeindehaus ein regelmäßiger Treff für alle, die gern Schlagzeug spielen oder es lernen möchten, stattfinden.
Schirmherr ist die AG Kultur Gonterskirchen, die gemeinsam mit der ev. Kirche die laufenden Kosten für die Räumlichkeit trägt. Organisiert werden die Veranstaltungen von Max Staiger (Grundschullehrer und Hobby-Schlagzeuger).

Nutzung der "Alten Schule"

Im Auftrag des Ortsbeirats haben wir ein Konzept für die Schulnutzung erstellt. Dies ist eine erste Ideensammlung, die noch "in progress" ist. Das Konzept und die Umsetzung wird von unserer "AG Alte Schule" betreut. Wenn Du mitmachen willst: Email schreiben!

 

 

 

Ausstellung in 2027

Fäden Spinnen.
Gonterskirchener Spinnstuben

Die Spinnstuben hatten in den vergangenen Jahrhunderten - bis in die 60ger Jahre des letzten Jahrhunders hinein - in unserem Ort eine wichtige soziale Aufgabe: Neben der Produktion von Leinen- und Wollfäden zur weitern Verarbeitung in der Weberei und bei Handarbeiten, kam man hier nach getaner Arbeit zusammen, um zu spinnen, sich zu unterhalten und gemeinsam Schabernack zu treiben. Hier wurden auch andere Fäden gesponnen, die Ehepaare zueinander führten, Geschichten und Gerüchte verbreiteten und insbesondere der jungen Generation viel Freude bereiteten.

Die Ausstellung wird praktische Einführung ins Spinnen ermögichen, Kinder mit Märchen und Spinnern bekanntmachen, uns die Spinnstubenliteratur näherbringen, die Schafzucht und -haltung in unserem Ort thematisieren, und wir werden natürlich selbst Spinnstuben veranstalten. Dort ist jeder willkommen, mitzumachen oder einfach dabei zu sein.

 

 

 

Du willst die Ausstellung mitgestalten?

Wenn Du ein Spinnrad Deiner Eltern oder Großeltern hast oder alte Handarbeiten, die Du uns leihweise zur Verfügung stellen möchtest, oder andere mit der Textilherstellung oder Schafhaltung interessante Informationen hast, melde Dich bei uns! Wir brauchen alles, was mit dem Thema zu tun hat und zu unserem Ort gehört: Fotos, Schafe, handschriftliche Notizen, alte Schnittmuster oder Geschichten, an die sich Deine Mutter oder Großmutter erinnert - oder Dein Großvater, denn auch Männer waren in den Spinnstuben anwesend! 
Wir freuen uns aber auch über z.B.  Märchenfunde aus anderen Kulturen, wenn Du hier lebst. Erzähle uns als Neubürger gerne Deine Geschichten rund um die Fadenspinnerei!

 

 

 

„So viele Erinnerungen an wunderschöne Kindertage.
Die Ausstellung berührt mich sehr.“

Besucherin der Schulausstellung 2024